Jetzt geht's mal nicht ums kochen...

... sondern um den täglichen Krampf auf unseren Straßen.

 

Ich bin Vielfahrer und erlebe täglich Leute die mich dazu bringen ins Lenkrad zu beißen. Heute hatte ich wieder ein Exemplar der besonderen Art vor mir.

Kurz vor der Autobahnabfahrt wird noch schnell überholt um dann Millimeter vor mir einzuscheren. Vollbremsung, mal wieder Glück gehabt dass ich nicht drauf gefahren bin. Und dann gings auf die einspurige Landstraße. Natürlich will er auch in meine Richtung, und überholen ist da aufgrund von vielen Kurven natürlich nicht möglich. Wäre ja auch nicht so schlimm... wenn er dann nicht mit 75km/h die ganzen verdammten 5km geschlichen wäre, wo man eigentlich 100km/h fahren darf. Warum zur Hölle überholt er mich erst, um dann vor mir herzuschleichen? Hinter mir wäre auch massig platz zum einscheren gewesen.

Das Kennzeichen war nicht ortsfremd, also niemand der dann langsam fährt weil er sich nicht auskennt.Also schlich ich dann mehrere Minuten hinter ihm her... bis wir zur Ortseinfahrt kamen.

Denn die hat er locker mit den gleichen 75km/h genommen wie den Rest der Strecke. In der 30er Zone hab ich ihn dann "verloren", denn mit den locker 60km/h mit denen er da durchgeprescht ist wollte ich dann definitiv nicht mithalten. Ich hasse solche Leute, die erst andere gefährden, sich an keinerlei Regeln halten und dann natürlich auch keine Polizeikontrolle oder Blitzer in der nähe ist.

So, Luft gemacht. Jetzt geht's mir besser!

6.11.15 17:48, kommentieren

Heute hab ich Zeit...

... mal wieder was zu posten!

 

Und zwar Tagliatelle mit Zucchini, Speck und Mandeln. Einfach, schnell gekocht und super lecker!

 

Ihr braucht für 2 Personen:

- 600g Zucchini

- 300g Tagliatelle

- 150g mageren Speck

- 100g gehackte Mandeln

- 1 Flasche Rama Creme fine

- Salz, Pfeffer und Schnittlauch

 

Die Tagliatelle bissfest kochen und zur Seite stellen.

Die Zucchini in kleine Würfel schneiden und in einer großen Pfanne in wenig Öl anbraten. Sobald sie braun werden den Speck zugeben und kurz mitbraten. Dann die gehackten Mandeln und die ganze Flasche Rama Creme Fine zufügen und das ganze etwa 5 Minuten einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Schnittlauch ganz am Schluss zugeben, damit er nicht zu sehr einfällt. Nun die Nudeln noch unterheben und in der Sauce heiß werden lassen. Ich hoffe euch schmeckts genauso gut wie uns :-)

 

14.9.15 19:16, kommentieren

Cakepops...

... die kleinen Versuchungen


Ich finde es toll immer mal was neues auszuprobieren, und letztens habe ich mich dann endlich mal an Cakepops getraut.

 

Zuerst habe ich einen Basisteig gebacken, und der bestand aus:

- 250g Mehl

- 4 Eiern

- 150g Zucker

- 50ml Milch

- 125ml Rapsöl

- 3 geh. TL Backpulver

- 4 Tropfen Bittermandelaroma

Mehl mit Backpulver mischen. Die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb mit dem Zucker und dem Öl cremig schlagen, Bittermandelaroma und Milch zufügen und nach und nach die Mehl/Backpulvermischung unterrühren. Zum Schluss noch das steif geschlagene Eiweiß unterziehen. Den Teig in eine eckige Backform (etwa so groß dass der Teig 3-4cm drin steht) füllen und 25min bei 170°C backen. Wenn die Zeit rum ist könnt ihr die Stäbchenprobe machen. Einfach einen Holzspieß bis zum Boden durchstecken und wieder rausziehen. Wenn kein Teig mehr dranklebt ist er durch. Den Teig dann aus der Form lösen und 1-2 Stunden abkühlen lassen.

 

Anschließend den Teig in eine Schüssel bröseln und 300g Naturjoghurt und 50ml Milch dazugeben. Das ganze richtig schön durchmatschen. Falls ihr mögt könnt ihr auch noch Obst dazugeben, z.B. Mandarinen, Heidelbeeren oder Himbeeren.

Dann den Teig zu kleinen Kugeln formen, Zahnstocher oder Holzspieße reinstecken und für 2 Stunden einfrieren, denn dann rutschen euch beim Garnieren die Spieße nicht raus. Ich hab meine zuerst mit Flüssiger Kuvertüre überzogen (Achtung, wird dadurch dass sie tiefgekühlt sind sehr schnell hart) und dann mit bunten Streuseln und Kokosflocken verziert.


 

Gutes gelingen

1.8.15 16:40, kommentieren

Das geht ganz schön...

... an die Leber!


Genau die gabs diese Woche nämlich für meinen Göttergatten.

Leber zu braten ist leider nicht ganz einfach. Dabei verhält es sich nämlich genauso, wie z.B. mit Avocados. Du kaufst sie am Montag. Dienstag bis Donnerstag kannst du damit ne Scheibe einschmeißen. Und dann zack: Freitag Nacht um 04.12 Uhr ist das Ding für genau 20 Minuten genau richtig reif. Als du um 7 endlich aufgestanden bist ist sie schon wieder so drüber dass du sie eigentlich nurnoch entsorgen kannst.

Ich brate Leber am liebsten kurz und heiß, so bleibt sie saftig und weich. Zu lang gebratene Leber hat nämlich ungefahr die Konsitenz einer Gummischuhsohle.

Ich hatte zwei Scheiben Rinderleber von etwa 160g (beide etwa 1cm hoch), diese hab ich dann in einer knallheißen beschichteten Pfanne von beiden Seiten etwa 3 Minuten gebraten, das hat ganz gut gepasst. Würzen mit Salz und Pfeffer mache ich immer hinterher, damit das Fleisch beim Kurzbraten nicht zu viel Feuchtigkeit verliert.

Dazu gab es selbstgemachtes Knoblauchbrot und Apfel-Zwiebelmasse. Und die geht so:

 

Für 1 Portion:

- 1 fester Apfel

- 2 mittelgroße Zwiebeln

- 50ml guten Rum

- Salz

- Pfeffer

- Petersilie

- Muskat

 

Den Apfel schneide ich in etwa 1 cm dicke Spalten, die Zwiebeln werden halbiert und dann in etwa 5mm dicke Scheiben geschnitten. Die Zwiebeln kommen mit etwa 1 TL Öl in eine beschichtete Pfanne und werden dort angebraten bis sie glasig sind. Dann kommen die Äpfel dazu und werden mit gebarten bis die Zwiebeln goldbraun sind und die Äpfel ein wenig Wasser verloren haben. Dann kommt der Rum dazu und das ganze wird (vorsichtig!!!) mit einem Feuerzeug kurz abflambiert, bis der Alkohol verkocht ist. Die Masse würze ich dann mit Salz, Pfeffer, gehackter Petersilie und ein wenig Muskat.

Achja, Salat gabs auchnoch dazu

 

 

 

26.7.15 17:23, kommentieren

Lasst den Fisch...

... in Curry schwimmen!

 

Ich liebe Currys jeder Art.

Sie sind meistens sehr schnell zubereitet, gesund und lassen sich so herrlich vielfätig zubereiten. Meistens variiere ich zwischen grüner und roter Currypaste, die Gelbe hat uns irgendwie nicht genug "biss"

Hier stelle ich euch jetzt ein Curry mit unseren Lieblingszutaten vor: Bohnen und Gambas.

 

Für 4 Personen braucht ihr:

- 700 g. geschälte und entdarmte Gambas (oder 1kg ungeputze, die nehme ich meistens, die "fertigen" muss man sowieso meist nachputzen und dann mach ich das lieber gleich komplett selbst)

- 1kg grüne Bohnen (hier tuns die aus dem Tiefkühlpack)

- 400 ml Kokosmilch

- 2 große Zwiebeln

- 2 Zehen Knoblauch

- Sesamöl

- Currypaste (gibts in vielen gut sortierten Supermärkten oder direkt im Asialaden)

- Salz

- Pfeffer

 

Falls ihr ungeputzte Gambas gekauft habt, kurz in kochendes Wasser schmeißen (1-2 Minuten), dann lassen sie sich besser schälen. Dann den Darm ziehen.

Die Zwiebeln häuten und in würfelgroße Stücke schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Bohnen kurz in kochendem Wasser blanchieren, dann in kaltem Wasser abschrecken. Die Gambas in einem EL Sesamöl in einem Wok (wer keinen hat, ne Pfanne mit hohem Rand tuts genauso) scharf anbraten. Dann die Zwiebeln dazuschmeißen und mit den Gambas braten, bis sie anfangen glasig zu werden. Dann die Bohnen zufügen und ebenfalls mit anbraten. Zum Schluss das ganze noch mit dem Knoblauch kurz braten lassen.

Jetzt die Kokosmilch zufügen und das ganze etwa 5 Minuten köcheln lassen. Dann kommt der entscheidende Punkt: Wieviel Currypaste euch schmeckt müsst ihr rausfinden. Jede Paste schmeckt ein wenig anders, manche sind schärfer als andere oder salziger. Also fangt am besten erstmal mit 1 TL Currypaste an, schmeckt das ganze ab und steigert das dann langsam, bis es so schmeckt wie ihr es gerne hättet. Ich brauche meistens (auf die halbe Menge des Rezepts, weil ich meistens nur für 2 Leute koche) 3-4 TL rote oder 2 gute TL grüne Currypaste. Allerdings mögen wirs gerne ordentlich scharf. Also wie gesagt, tastet euch langsam ran, nicht dass es am Ende dann zu scharf wird

Zum Schluss noch alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann ordentlich reinhauen!

Meistens essen wir Reis dazu, es passt allerdings auch Baguette ganz gut.

18.7.15 18:19, kommentieren